Es ist ein Sommerabend in einem Vorort von Tallinn im Jahr 2003. Die Tür zur Mietwohnung öffnet sich schnell, als Alar ankommt, um seinen Freund Kuldar zu besuchen. Kaum ist die Tür hinter ihm geschlossen, verkündet Alar seinem auf dem Sofa sitzenden Freund aufgeregt: „Jetzt verkaufen und bauen wir Blockhäuser.“ Kuldar ist von der Idee begeistert, und hier beginnt ihre gemeinsame Finnlog-Geschichte.
Über 20 Jahre später hat sich Finnlog von einem lokalen Unternehmen, bestehend aus zwei Freunden, zu einem international tätigen Experten für Block- und Brettsperrholzkonstruktionen entwickelt. Finnlog baut durchschnittlich 60 Häuser pro Jahr, und jeder Moment ist kostbar.

Auf dem Foto sind die Firmengründer Alar Anton, Kuldar Arro und der heutige Leiter der Designabteilung, Kadri Anton, zu sehen, der seit der Gründung im Unternehmen tätig ist.
Gemeinsame Projekte und Kooperationserfahrungen bereiten auf die Zukunft vor
Alar und Kuldar sammelten ihre ersten Erfahrungen in der Zusammenarbeit, als sie während ihres Studiums gemeinsam eine Wohnung renovierten. Jede freie Minute – Abende, Nächte und Wochenenden – verbrachten sie mit der Arbeit an einem gemeinsamen Projekt. Schon damals wurde klar, dass ihre Zusammenarbeit sehr gut funktionierte. Gleichzeitig hatten sie auch ihren ersten Kontakt mit der Baubranche.
Alar studierte Bauingenieurwesen und arbeitete nach seinem Studium als Bauunternehmer, Kostenplaner, Projektmanager und Vertriebsspezialist. Kuldar arbeitete zu dieser Zeit als Vertriebs- und Projektmanager für einen der weltweit größten Lebensmittelkonzerne. Nachdem er bereits in anderen Organisationen gearbeitet und genügend Erfahrung gesammelt hatte, war es an der Zeit, sein eigenes Unternehmen zu gründen.
Finnlogs erstes Haus
Der erste Auftrag kam im Frühjahr 2004 zustande, als Finnlog den Auftrag erhielt, für einen Kunden in Ihasallu am Meer in Estland ein Saunahaus zu bauen. Freunde und heutige Geschäftspartner bauten das erste Objekt praktisch mit eigenen Händen. Die Kundin war eine sehr nette Dame. „Sie sagte mir, dass unser Geschäft nach diesem Auftrag in Schwung kommen und wir viele Häuser verkaufen würden“, erinnert sich Alar. Und genau das geschah.
Vom Musterhaus zum individuellen Traum
Finnlog begann als Vertretung eines finnischen Unternehmens in Estland und im Baltikum. Gleichzeitig wurde einem finnischen Kooperationspartner ein Subunternehmerservice für den Bau von Blockhäusern in Finnland angeboten. Das ursprüngliche Geschäftsmodell sah die Verwendung von Standardprojekten vor, die kundenspezifisch angepasst wurden.
Da immer mehr Kunden bestehende Pläne an ihre Bedürfnisse anpassen wollten, entschied man sich, einen Architekten und Designer in das Projekt einzubeziehen. Mit zunehmendem Ansehen und steigendem Umsatz war es an der Zeit, das Angebot an Subunternehmerleistungen zu reduzieren und sich stärker auf die eigene Kundschaft im Bereich Hausplanung und -bau zu konzentrieren.
Derzeit beschäftigt Finnlog drei Architekten und vier Designer. Die meisten Kunden wünschen sich individuelle Lösungen und Sonderprojekte. Dies ist zu unserem Hauptgeschäftsfeld geworden und der Grund, warum sich Kunden an uns wenden.
Die meisten Kunden möchten ihr neues Zuhause einfacher planen und bauen, d. h. als Komplettlösung. Deshalb bietet Finnlog ein schlüsselfertiges Servicepaket an, bei dem der Kunde lediglich eine geeignete Immobilie erwerben und die gewünschten Ausbaumaterialien und Haushaltsgeräte auswählen muss.
Langjährige Erfahrung mit Brettschichtholz und Brettsperrholz
Neben Estland ist Finnlog auch in Finnland und Deutschland tätig. Der Schlüssel zum Erfolg des Unternehmens liegt in der Fokussierung und dem Willen, mit der Zeit zu gehen und seine Kunden und deren Bedürfnisse genau zu kennen. Die Erfolgsgeschichte von Finnlog basiert auch darauf, dass wir uns beim Bau unserer Häuser stets auf eine hochwertige Endlösung konzentrieren und ökologisches und erstklassiges finnisches und nordisches Bauholz verwenden.
Obwohl die Marktlage volatil, instabil und preissensibel sein kann, hat das Unternehmen bei der Suche nach Lösungen nie eine geringere Bauqualität in Betracht gezogen.
Neben der nach wie vor bewährten Brettschichtholzkonstruktion hat sich Brettsperrholz (BSP) zu einer robusten Wandkonstruktion im Hausbau entwickelt. Es eignet sich hervorragend für komplexere architektonische Lösungen, bei denen größere Glasflächen als Teil der Wand- oder Dachkonstruktionen verwendet werden, da Brettsperrholzplatten dichter und steifer sind. Der Einsatz von gedämmten Brettsperrholz-Wandelementen sorgt zudem für eine hervorragende Energieeffizienz des Gebäudes.
Umfangreiche Erfahrung und Know-how im Hintergrund
Alar und Kuldar bauen zwar nicht mehr selbst Häuser auf Baustellen, doch ihre langjährige und vielfältige Erfahrung sowie ihr spezifisches Know-how helfen ihnen bei der Führung ihres Unternehmens. Über 20 Jahre Erfahrung im Bauwesen sind von großem Wert: „Wir haben alle Aspekte unseres Tätigkeitsbereichs kennengelernt, angefangen vom Bau vor Ort bis hin zu beispielsweise klimapolitischen Fragen, die auch den täglichen Betrieb unseres Unternehmens und die Zukunft maßgeblich beeinflussen.“
Alar und Kuldar freuen sich, dass das kleine Zwei-Mann-Unternehmen ganz natürlich gewachsen ist. Das Unternehmen ist in verschiedenen Märkten tätig und hat Dutzende qualifizierte Fachkräfte hinzugewonnen. Sie müssen sich nicht mehr um alles selbst kümmern und in ihrer täglichen Arbeit bis ins Detail auf dem Laufenden sein, sondern können delegieren und sich auf ein kompetentes Team verlassen, während sie sich gleichzeitig um das große Ganze und die Zukunftspläne des Unternehmens kümmern.